Crispy Asian BBQ Brussels Sprouts: knusprig aus dem Ofen
Die Schnittflächen liegen auf einem heißen Blech, die äußeren Blätter rösten knusprig, und erst danach kommt die Glasur dazu. Genau diese Reihenfolge macht Crispy Asian BBQ Brussels Sprouts so spannend: Der Rosenkohl bekommt kräftige Röstaromen, während Hoisinsauce, Sojasauce, Ingwer und Knoblauch für eine süß-salzige Würze sorgen. Ein wenig Reisessig bringt Frische, Sesamöl rundet die Glasur ab. Das Ergebnis passt als Beilage zu Reis und gebratenem Tofu ebenso wie zu gegrilltem Fleisch. Besonders praktisch ist, dass die glänzende Sauce nicht mit in den Ofen muss. So kann ihr Zucker nicht verbrennen, und die gerösteten Ränder behalten mehr Biss. In diesem Rezept erfahren Sie, warum trockener Rosenkohl und ein vorgeheiztes Blech wichtig sind, wie Sie die Stücke für gleichmäßige Bräunung schneiden und wann Sie die Glasur am besten untermischen. Dazu gibt es passende Ersetzungen für Hoisin, Reisessig und Sojasauce sowie Ideen für Schärfe und Toppings.

Crispy Asian BBQ Brussels Sprouts
Knusprige Rosenkohlblätter und eine süß-salzige BBQ-Glasur machen diese Beilage zu einem passenden Begleiter für Reis, gebratenen Tofu oder gegrilltes Fleisch. Damit der Rosenkohl im Ofen Farbe bekommt, wird er gründlich getrocknet und mit der Schnittfläche nach unten auf ein heißes Blech gelegt. Die Glasur kommt erst nach dem Rösten dazu, damit ihr Zucker nicht verbrennt und die Ränder knusprig bleiben.
Zutaten und mögliche Ersetzungen
Für vier Beilagenportionen brauchen Sie 750 g Rosenkohl, 2 EL neutrales Öl, 1 EL Speisestärke und etwas Salz. Rapsöl oder Sonnenblumenöl eignet sich gut, weil beide bei hoher Ofentemperatur stabil bleiben. Die Speisestärke nimmt etwas Oberflächenfeuchtigkeit auf und hilft, eine trockene, leicht knusprige Hülle zu bilden. Wer sie nicht verwenden möchte, lässt sie einfach weg; der Rosenkohl wird dann ebenfalls geröstet, aber etwas weniger kross.
Für die Glasur verrühren Sie 2 EL Hoisinsauce, 1 EL Sojasauce, 1 EL Reisessig, 1 EL Ahornsirup oder Honig, 1 TL Sesamöl, 1 fein geriebene Knoblauchzehe und 1 TL fein geriebenen Ingwer. Hoisinsauce bringt Süße und Würze. Falls sie fehlt, ersetzen Sie sie durch 1 EL Pflaumensauce und 1 TL zusätzliche Sojasauce. Tamari ist eine glutenfreie Alternative zu Sojasauce; prüfen Sie bei Hoisin ebenfalls das Etikett. Für mehr Schärfe passt ½ TL Sriracha oder Chiliflocken. Wer keinen Reisessig hat, nimmt milden Apfelessig.
Zum Servieren passen 1 EL gerösteter Sesam, 2 Frühlingszwiebeln in feinen Ringen und einige Limettenspalten. Die Limette ist optional, gleicht aber die Süße der Glasur mit frischer Säure aus.
Schritt für Schritt zubereiten
- Ofen und Blech vorheizen: Heizen Sie den Ofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze oder 200 °C Umluft vor. Schieben Sie ein leeres, großes Blech mit hinein. Ein heißes Blech hilft, dass die Schnittflächen sofort zu bräunen beginnen. Ist Ihr Blech klein, rösten Sie den Rosenkohl in zwei Durchgängen statt ihn zu dicht zu verteilen.
- Rosenkohl vorbereiten: Entfernen Sie welke Außenblätter und schneiden Sie trockene Strunkenden knapp ab. Waschen Sie die Röschen und trocknen Sie sie anschließend sorgfältig mit einem sauberen Küchentuch. Halbieren Sie große Röschen längs; kleine können ganz bleiben, wenn sie ungefähr gleich groß sind. Feuchtigkeit auf der Oberfläche lässt den Rosenkohl eher dünsten als rösten.
- Würzen und rösten: Geben Sie den Rosenkohl in eine Schüssel und mischen Sie ihn mit Öl, Speisestärke und einer kleinen Prise Salz. Verteilen Sie die Hälften mit der Schnittfläche nach unten auf dem heißen Blech. Rösten Sie sie 20 bis 25 Minuten, ohne sie in den ersten 15 Minuten zu bewegen. Sie sind fertig, wenn die Schnittflächen dunkelgolden sind und sich die äußeren Blätter an den Spitzen bräunen. Prüfen Sie kleinere Röschen nach 18 Minuten, damit sie nicht austrocknen.
- Glasur anrühren: Verrühren Sie während der Garzeit Hoisin, Sojasauce, Reisessig, Ahornsirup, Sesamöl, Knoblauch und Ingwer in einer kleinen Schüssel. Probieren Sie die Mischung. Ist sie Ihnen zu süß, geben Sie etwas Reisessig dazu; für mehr Würze reicht ein kleiner Spritzer Sojasauce. Sriracha können Sie jetzt einrühren oder später einzeln über die Portionen geben.
- Glasieren und servieren: Nehmen Sie das Blech aus dem Ofen und geben Sie den heißen Rosenkohl in eine Schüssel. Mischen Sie zunächst etwa zwei Drittel der Glasur unter. So bleibt die Oberfläche knuspriger, als wenn jedes Röschen dick überzogen wird. Servieren Sie den Rest als Dip oder träufeln Sie ihn sparsam darüber. Bestreuen Sie das Gericht mit Sesam und Frühlingszwiebeln.
Technik, Aufbewahrung und Anrichten
Die trockene Oberfläche, ausreichend Abstand und die hohe Anfangshitze sind die wichtigsten Schritte für knusprige Ränder. Öffnen Sie den Ofen während der ersten 15 Minuten möglichst nicht, weil dabei Hitze entweicht. Wird der Rosenkohl gegen Ende noch nicht braun, stellen Sie das Blech für 2 bis 3 Minuten höher in den Ofen und behalten Sie es im Blick. Die Glasur enthält Zucker und kann unter dem Grill schnell dunkel werden.
Richten Sie die Röschen auf einer flachen Platte an, möglichst mit einigen karamellisierten Schnittflächen nach oben. Sesam, Frühlingszwiebeln und Limettenspalten sorgen für Farbe und geben am Tisch eine Wahl zwischen nussigem, frischem und scharfem Geschmack. Als Hauptgericht passt dazu eine Schale Reis; für eine vollständige vegetarische Mahlzeit ergänzen Sie knusprigen Tofu. Reste halten sich abgedeckt bis zu drei Tage im Kühlschrank. Erwärmen Sie sie auf einem Blech bei 200 °C etwa 8 bis 10 Minuten. In der Mikrowelle werden sie warm, verlieren aber einen Teil ihrer Knusprigkeit.

Knusprige Ränder, zarte Rosenkohlherzen und eine würzige Hoisin-Glasur machen diese Beilage zu einer schönen Abwechslung aus dem Ofen. Der wichtigste Kniff ist einfach: Rosenkohl gut trocknen, mit der Schnittfläche nach unten rösten und erst danach mit der Sauce vermengen. Probieren Sie das Rezept beim nächsten Abendessen und servieren Sie es mit Reis, Tofu oder gegrilltem Fleisch. Für mehr Schärfe geben Sie Sriracha oder Chiliflocken zur Glasur; gerösteter Sesam und Frühlingszwiebeln sorgen zum Schluss für Biss und Frische. Wenn Sie Reste haben, bewahren Sie sie abgedeckt im Kühlschrank auf und wärmen Sie sie im Ofen oder in einer Pfanne auf, damit die Ränder wieder etwas knusprig werden. Teilen Sie Ihre Variante oder schreiben Sie in die Kommentare, welches Topping Sie gewählt haben. So findet das nächste Blech seinen ganz eigenen Dreh.

Knuspriger asiatischer BBQ-Rosenkohl
Gerösteter Rosenkohl mit würziger Ingwer-BBQ-Sauce. Nährwerte sind geschätzt.
Zutaten
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1 lb Rosenkohl, halbiert und geputzt
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1 EL Oliven- oder Avocadoöl
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Salz nach Geschmack
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1/2 EL Oliven- oder Avocadoöl
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1 TL geriebener Ingwer
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2 EL BBQ-Sauce
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1 EL Kokosaminos (alternativ Sojasauce)
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1/2 EL Reisessig
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Salz nach Geschmack
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1 Prise koreanische rote Chiliflocken (optional)
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Gehackter Koriander und/oder Sesam zum Garnieren (optional)
Anweisungen
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Schritt 1
Backofen auf 220 °C vorheizen. Rosenkohl mit 1 EL Öl und Salz mischen und mit der Schnittfläche nach unten auf einem Blech verteilen. -
Schritt 2
20–25 Minuten rösten, bis der Rosenkohl goldbraun und knusprig ist. -
Schritt 3
Währenddessen 1/2 EL Öl erhitzen und den Ingwer kurz anbraten. BBQ-Sauce, Kokosaminos, Reisessig, Salz und optional Chiliflocken einrühren. -
Schritt 4
Rosenkohl mit der Sauce vermengen und nach Wunsch mit Koriander und/oder Sesam garnieren.
Wichtige Informationen
Nährwerte (Pro Portion)
Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.
Allergie-Informationen
Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.





