Linzer Streifen im Zuckerstangen-Look: zart & schnell
Gemahlene Mandeln machen diese Linzer Streifen besonders mürbe, und die roten Teigspiralen sehen aus wie kleine Zuckerstangen. Für die hübsche Form brauchst du keine Ausstecher: Helle und rot gefärbte Teigstränge werden zusammengedreht, zu Haken gebogen und gebacken. So entstehen Plätzchen, die auf dem Adventsteller auffallen und trotzdem mit einfachen Zutaten gelingen. Das Rezept ist auf etwa 25 bis 30 Stück ausgelegt; die aktive Arbeit bleibt überschaubar, auch wenn der Teig vor dem Formen kurz kühlen muss. In diesem Artikel erfährst du, wie weich die Butter sein sollte, warum rote Gelfarbe den Teig besser färbt als flüssige Farbe und wie du gleichmäßige Streifen rollst, ohne dass sie reißen. Außerdem findest du Tipps zum Backen, Aufbewahren und Servieren. Mit etwas Konfitüre bekommen die mürben Kekse eine fruchtige Begleitung, pur schmecken sie fein nach Vanille und Mandeln. So kannst du die Zuckerstangen-Optik Schritt für Schritt in deiner eigenen Küche umsetzen.

Rezept für zarte Linzer Streifen im Zuckerstangen-Look
Gemahlene Mandeln geben diesem Linzerteig einen feinen, mürben Biss, während rote und helle Teigstreifen an Zuckerstangen erinnern. Die Plätzchen sind rasch vorbereitet: Nach einer kurzen Kühlzeit werden die Teigrollen miteinander verdreht, zu kleinen Haken geformt und gebacken. Das Rezept ergibt etwa 25 bis 30 Stück.
Zutaten
- 200 g weiche Butter
- 100 g Puderzucker, plus etwas zum Bestäuben
- 1 Eigelb, Größe M
- 1 TL Vanillezucker oder Vanilleextrakt
- 250 g Weizenmehl Type 405, plus etwas zum Ausrollen
- 75 g gemahlene Mandeln
- 1 Prise Salz
- rote Lebensmittelfarbe, am besten als Gel
- optional: 2 EL Himbeer- oder Johannisbeerkonfitüre zum Servieren
Zutaten und mögliche Ersetzungen
Butter sorgt für den zarten, mürben Teig. Sie sollte weich sein, aber nicht geschmolzen, sonst wird die Masse schnell fettig und schwer formbar. Puderzucker löst sich feiner auf als Kristallzucker und hält die Oberfläche glatt. Das Eigelb bindet die Zutaten; ein ganzes Ei würde den Teig feuchter machen und kann die Streifen beim Backen stärker verlaufen lassen.
Gemahlene Mandeln geben den Plätzchen ihren Linzer Charakter. Wer keine Mandeln verwenden möchte, ersetzt sie durch die gleiche Menge gemahlene Haselnüsse oder durch 50 g Mehl. Mit Mehl wird der Teig etwas weniger nussig und kann beim Kneten schneller trocken wirken. Für die rote Farbe eignet sich Gel besser als flüssige Farbe, weil es den Teig kaum aufweicht. Rote-Bete-Pulver ist eine natürliche Alternative, färbt aber meist weniger kräftig.
Zubereitung
- Teig mischen: Butter und Puderzucker in einer Schüssel mit dem Handrührgerät etwa 2 Minuten cremig rühren. Eigelb, Vanille und Salz einarbeiten. Mehl und Mandeln dazugeben und alles kurz vermengen, bis ein zusammenhängender Teig entsteht. Nicht lange kneten, sonst werden die Plätzchen nach dem Backen fester.
- Teig färben und kühlen: Den Teig halbieren. Eine Hälfte bleibt hell; in die andere nach und nach rote Gel-Farbe einkneten, bis der gewünschte Farbton erreicht ist. Beide Teighälften zu flachen Scheiben drücken, getrennt in Folie wickeln und 20 bis 30 Minuten kühlen. Die Scheiben kühlen schneller durch als Teigkugeln.
- Backofen vorbereiten: Den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen. Den Teig etwa 5 Minuten bei Raumtemperatur liegen lassen, falls er nach dem Kühlen sehr fest ist. So lässt er sich rollen, ohne an den Rändern zu brechen.
- Streifen formen: Von jeder Teigfarbe kleine Stücke abnehmen und auf einer leicht bemehlten Fläche zu dünnen Rollen von etwa 15 cm Länge formen. Je eine helle und eine rote Rolle nebeneinanderlegen, an einem Ende leicht zusammendrücken und behutsam umeinander drehen. Nicht zu stark ziehen, sonst werden die Rollen ungleichmäßig dünn. Den gedrehten Strang in 7 bis 8 cm lange Stücke schneiden. Ein Ende jedes Stücks zu einem Haken biegen, wie bei einer Zuckerstange.
- Backen: Die Plätzchen mit etwas Abstand auf die Bleche legen. Ein Blech nach dem anderen auf der mittleren Schiene 9 bis 11 Minuten backen. Die Unterseiten sollen leicht goldgelb sein, die Oberflächen möglichst hell bleiben. Wenn die Haken ihre Form verlieren, war der Teig vermutlich zu warm; das nächste Blech vor dem Backen 10 Minuten kühlen.
- Abkühlen lassen: Die Plätzchen 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, denn heiß sind sie noch empfindlich. Anschließend vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen und vollständig auskühlen lassen. Erst danach mit Puderzucker bestäuben.
Servieren und Aufbewahren
Richte die Zuckerstangen-Plätzchen auf einer hellen Platte an, damit die roten Teigstreifen gut sichtbar sind. Für einen Linzer Akzent kannst du Himbeer- oder Johannisbeerkonfitüre in einer kleinen Schale dazustellen. Wer die Plätzchen süßer mag, erwärmt 2 EL Konfitüre kurz, streicht eine dünne Spur auf die flache Seite eines Plätzchens und setzt ein zweites darauf. Für diese Variante sollten die Kekse ganz ausgekühlt sein, damit die Füllung nicht verläuft.
In einer gut schließenden Dose halten sich die Plätzchen etwa eine Woche. Lege Backpapier zwischen die Lagen, damit die Haken nicht brechen. Wenn du sie vorbereiten möchtest, kannst du die ungebackenen Teigscheiben gut verpackt bis zu zwei Tage im Kühlschrank non-alcoholic lagern. Vor dem Formen kurz weich werden lassen, aber nicht so lange, dass der Teig klebrig wird.

Diese Linzer Streifen verbinden einen zarten Mandelteig mit einer einfachen Zuckerstangenform, die ganz ohne besondere Ausstecher gelingt. Die kurze Kühlzeit macht den Teig leichter formbar, und mit roter Gelfarbe bleiben die Streifen schön klar, statt weich zu werden. Probiere das Rezept aus, wenn du einen besonderen Hingucker für den Plätzchenteller backen möchtest. Für eine fruchtige Note kannst du die Kekse mit Himbeer- oder Johannisbeerkonfitüre servieren; gemahlene Haselnüsse bringen eine kräftigere Nussnote. Bewahre vollständig ausgekühlte Plätzchen in einer gut schließenden Dose auf, damit sie mürbe bleiben. Wenn du die Streifen gebacken hast, teile gern deine Erfahrungen oder erzähle in einem Kommentar, welche Variante dir am besten schmeckt. Vielleicht werden sie dieses Jahr zu einem festen Teil deiner Adventsbäckerei.

Zarte Linzer Streifen im Zuckerstangen-Look
Einfache, mürbe Linzer Plätzchen mit rotem Johannisbeergelee – schnell vorbereitet und hübsch wie kleine Zuckerstangen.
Zutaten
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300 g Mehl
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90 g Puderzucker
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1 Päckchen Bourbon-Extrakt-Vanillezucker
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1 Prise Salz
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200 g kalte Butter
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1 Bio-Ei, zimmerwarm
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100–120 g rotes Johannisbeergelee
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Puderzucker zum Bestäuben
Anweisungen
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Schritt 1
Mehl, Puderzucker, Vanillezucker und Salz mischen. Kalte Butter in Stücken und das Ei zugeben und rasch zu einem glatten Teig verkneten. Abgedeckt 30 Minuten kalt stellen. -
Schritt 2
Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Teig ausrollen, in Streifen schneiden und die Enden zu Zuckerstangen biegen. -
Schritt 3
Plätzchen auf ein Backblech legen und 10–12 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldgelb sind. Vollständig abkühlen lassen. -
Schritt 4
Johannisbeergelee glatt rühren, die Plätzchen damit füllen oder bestreichen und mit Puderzucker bestäuben.
Wichtige Informationen
Nährwerte (Pro Portion)
Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.
Allergie-Informationen
Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.





