Weihnachts-Apfelgelee mit Zimt und Nelke selber kochen

Ein säuerlicher Boskoop, eine Zimtstange und ein paar Nelken reichen, damit es in der Küche nach Advent duftet. Weihnachts-Apfelgelee bringt den fruchtigen Geschmack von Äpfeln mit einer zurückhaltenden, warmen Würze ins Glas. Anders als Apfelmus wird es aus abgetropftem Fruchtsaft gekocht und bekommt dadurch eine klare, streichzarte Konsistenz. Ein kleines Stück Sternanis rundet das Aroma ab, ohne den Apfel zu überdecken. Das Rezept nutzt Schale und Kerngehäuse der Früchte mit, denn darin steckt Pektin, das beim Gelieren hilft. Du erfährst, wie du die Äpfel schonend auskochst, den Saft ohne trübes Drücken auffängst und die passende Menge Gelierzucker abwiegst. Auch der Geliertest und saubere, heiße Gläser gehören dazu, damit das Gelee zuverlässig fest wird. Plane rund zwei Stunden ein; während der Saft abtropft, kannst du die Gläser vorbereiten. Am Ende füllst du etwa fünf kleine Gläser ab, die sich zum Frühstück, zur Käseplatte oder als selbst gemachtes Mitbringsel eignen.

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Weihnachts-Apfelgelee mit Zimt und Nelke

Äpfel geben diesem Gelee seine fruchtige Grundlage und liefern zugleich Pektin, das beim Gelieren hilft. Mit Zimt, Nelke und einem kleinen Stück Sternanis bekommt es eine weihnachtliche Würze, ohne dass die Gewürze den Apfel überdecken. Für etwa fünf Gläser à 200 Milliliter brauchst du rund zwei Stunden, davon ist ein großer Teil Zieh- und Abtropfzeit.

Zutaten

  • 1,5 kg säuerliche Äpfel, zum Beispiel Boskoop oder Elstar
  • 750 ml Wasser
  • 1 Zimtstange
  • 3 ganze Gewürznelken
  • 1 kleines Stück Sternanis, etwa ein Drittel eines Sterns
  • 2 EL Zitronensaft
  • 600 g Gelierzucker 1:1, abgewogen passend zur gewonnenen Saftmenge

Säuerliche, leicht unreife Äpfel gelieren meist zuverlässiger als sehr süße, weiche Früchte. Du kannst verschiedene Sorten mischen; schadhafte oder schimmelige Stellen schneidest du großzügig weg. Schälen und Entkernen ist nicht nötig, denn Schale und Kerngehäuse enthalten Pektin. Für eine mildere Würze lässt du den Sternanis weg. Eine dünne Scheibe frischer Ingwer kann stattdessen mitkochen.

Gelierzucker 1:1 enthält Zucker und Geliermittel und wird im angegebenen Verhältnis verwendet. Wiege den aufgefangenen Saft und richte dich nach der Packungsangabe, falls du eine andere Sorte Gelierzucker nimmst. Bei Gelierzucker 2:1 wird weniger Zucker benötigt, die Kochzeit kann sich unterscheiden. Zitronensaft bringt Säure ins Gelee und unterstützt das Gelieren. Frisch gepresster Saft ist geeignet; ersetze ihn nicht durch eine größere Menge Wasser.

Schritt für Schritt

  1. Gläser vorbereiten: Spüle fünf saubere Schraubgläser und ihre Deckel heiß aus. Stelle sie zum Sterilisieren für zehn Minuten in einen Topf mit kochendem Wasser oder folge den Hinweisen deiner Gläser. Nimm sie mit einer Zange heraus und lass sie auf einem sauberen Tuch abtropfen. Die Gläser sollten beim Einfüllen noch heiß sein.
  2. Äpfel weich kochen: Wasche die Äpfel, entferne Stiele und beschädigte Stellen und schneide die Früchte samt Kerngehäusen in grobe Stücke. Gib sie mit Wasser, Zimtstange, Nelken und Sternanis in einen großen Topf. Bringe alles zum Kochen, reduziere die Hitze und lass die Äpfel zugedeckt 25 bis 30 Minuten leise köcheln. Sie sind fertig, wenn das Fruchtfleisch weich ist und leicht zerfällt. Rühre gelegentlich um, damit am Topfboden nichts ansetzt.
  3. Saft ablaufen lassen: Lege ein feines Sieb mit einem angefeuchteten, sauberen Passiertuch aus und stelle es über eine Schüssel. Gieße die Apfelmasse hinein und lass den Saft mindestens 45 Minuten abtropfen. Drücke das Tuch nicht aus: Dadurch gelangen Fruchtfleisch und Trübstoffe ins Gelee. Das Ergebnis wird dann weniger klar. Für ein besonders klares Gelee kannst du den Saft anschließend durch ein zweites sauberes Tuch laufen lassen.
  4. Saft abmessen und würzen: Miss den aufgefangenen Saft ab und wiege ihn. Gib ihn mit 600 g Gelierzucker und dem Zitronensaft zurück in den sauberen Topf, sofern die Menge zum Verhältnis 1:1 passt. Ist es deutlich weniger oder mehr Saft, passe die Zuckermenge gemäß Packungsangabe an. Entferne Gewürzreste, falls sie beim Abtropfen in die Schüssel geraten sind.
  5. Gelee kochen: Erhitze die Mischung unter Rühren, bis sie kräftig sprudelnd kocht. Lass sie dann nach Packungsangabe meist drei bis vier Minuten kochen. Die Uhr zählt erst, wenn die gesamte Oberfläche weiter sprudelt, obwohl du rührst. Bleib am Herd und verwende einen hohen Topf, denn die Mischung kann aufschäumen. Nimm für die Gelierprobe einen kalten Teller: Gib einen Teelöffel Gelee darauf und warte etwa eine Minute. Wird die Oberfläche beim Schieben mit dem Finger leicht runzelig, ist das Gelee fertig. Bleibt es flüssig, koche es eine weitere Minute und teste erneut.
  6. Abfüllen: Nimm den Topf vom Herd und schöpfe mit einem Löffel den Schaum ab. Fülle das heiße Gelee mit einem Trichter in die Gläser und lass oben etwa fünf Millimeter Platz. Wische die Ränder sauber, verschließe die Gläser sofort und stelle sie zum Abkühlen aufrecht hin. Bewege sie währenddessen nicht, damit sich das Gelee gleichmäßig setzt.

Servieren und Aufbewahren

Das Gelee braucht mehrere Stunden, manchmal bis zum nächsten Morgen, um vollständig fest zu werden. Wenn ein Glas nach dem Abkühlen noch weich ist, bewahre es im Kühlschrank auf und verwende es zuerst. Serviere Weihnachts-Apfelgelee zu knusprigem Toast, Hefezopf oder Käse. Als Füllung zwischen zwei dünnen Schichten Mürbeteig passt es ebenfalls gut. Für einen hübschen Frühstückstisch kannst du die Gläser mit kleinen Etiketten und einem Stoffkreis unter dem Deckel versehen.

Non-Alcoholic Lagere ungeöffnete Gläser kühl und dunkel und prüfe vor dem Öffnen, ob der Deckel fest sitzt. Für eine längere Vorratshaltung solltest du dich an eine geprüfte Einkochanleitung für Gelee halten; bloßes Heißabfüllen ersetzt nicht in jedem Fall ein Einkochverfahren. Angebrochene Gläser gehören in den Kühlschrank und sollten mit einem sauberen Löffel entnommen werden.

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Mit säuerlichen Äpfeln, Zimt und Nelke entsteht ein klares Gelee, in dem der fruchtige Geschmack deutlich bleibt und die Gewürze angenehm im Hintergrund liegen. Das Abtropfen braucht etwas Zeit, doch währenddessen musst du kaum etwas tun. Probier das Rezept aus, wenn du für den Advent ein paar Gläser Vorrat kochen möchtest. Für eine mildere Variante lässt du den Sternanis weg; eine dünne Scheibe Ingwer bringt eine andere, leicht frische Würze. Zum Frühstück passt das Gelee auf Butterbrot oder Hefezopf, und zu kräftigem Käse setzt es einen fruchtigen Akzent. Schreib gern in die Kommentare, welche Apfelsorte du verwendet hast und wie fest dein Gelee geworden ist. Auch deine Servierideen und kleinen Abwandlungen helfen anderen beim Nachkochen. Ein Glas selbst gemachtes Apfelgelee macht den Adventstisch gleich ein wenig persönlicher.


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Weihnachts-Apfelgelee

Aromatisches Apfelgelee mit winterlichen Gewürzen.

Vorbereitungszeit
15 Minuten

Kochzeit
10 Minuten

Gesamtzeit
25 Minuten

Portionen
4 Gläser

Zutaten

  • 1000 ml Apfelsaft
  • 500 g Gelierzucker 2:1
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1 Zimtstange
  • 2 Sternanis
  • 3 Nelken
  • 1 Vanilleschote

Anweisungen

  1. Schritt 1
    Vanilleschote aufschneiden und mit Zimt, Sternanis und Nelken im Apfelsaft 10 Minuten ziehen lassen. Gewürze entfernen.
  2. Schritt 2
    Apfelsaft mit Zitronensaft und Gelierzucker aufkochen und nach Packungsangabe sprudelnd kochen.
  3. Schritt 3
    Gelee heiß in saubere Gläser füllen und verschließen.

Wichtige Informationen

Nährwerte (Pro Portion)

Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.

Allergie-Informationen

Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.

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