Kasseler-Rosenkohl-Auflauf: cremig, würzig und ofenfrisch
Wenn die Gabel durch die goldene Käseschicht sinkt und darunter zarter Rosenkohl mit rauchigem Kasseler wartet, ist dieser Auflauf genau das Richtige für einen kühlen Abend. Die Kombination aus herzhaftem Fleisch, leicht nussigem Gemüse und cremiger Sauce macht aus wenigen vertrauten Zutaten ein sättigendes Ofengericht. Besonders praktisch: Der Rosenkohl wird vorher nur kurz blanchiert. So gart er im Ofen gleichmäßig weiter und bleibt bissfest, statt weich zu zerfallen. Die Sauce entsteht aus einer einfachen Mehlschwitze und bekommt mit Senf und Muskat eine würzige Note, die gut zum Kasseler passt. In diesem Rezept erfährst du, wie du die Zutaten vorbereitest, die Sauce klümpchenfrei rührst und den Auflauf in etwa 50 Minuten auf den Tisch bringst. Dazu gibt es Hinweise für tiefgekühlten Rosenkohl, eine mildere Schinkenvariante und eine knusprige Oberfläche mit Semmelbröseln. So lässt sich das Gericht an Vorräte und Geschmack anpassen.

Kasseler-Rosenkohl-Auflauf: herzhaftes Rezept aus dem Ofen
Geräuchertes Kasseler, leicht nussiger Rosenkohl und eine cremige Käsesauce machen diesen Auflauf zu einem passenden Essen für kühle Tage. Der Rosenkohl wird vor dem Backen kurz blanchiert, damit er im Ofen gar wird, ohne seine Form zu verlieren. Für vier Portionen solltest du etwa 50 Minuten einplanen, davon rund 25 Minuten Backzeit.
Zutaten für 4 Portionen
- 700 g Rosenkohl
- 400 g Kasseler ohne Knochen
- 1 mittelgroße Zwiebel
- 25 g Butter
- 25 g Mehl
- 300 ml Milch
- 150 ml Sahne
- 1 TL mittelscharfer Senf
- 100 g geriebener Gouda oder Emmentaler
- 1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
- Salz und schwarzer Pfeffer
- 1 TL Butter für die Auflaufform
- Optional: 2 EL Semmelbrösel für eine knusprige Oberfläche
Zutaten auswählen und ersetzen
Frischer Rosenkohl sollte feste, geschlossene Röschen und keine gelben Blätter haben. Tiefgekühlter Rosenkohl funktioniert ebenfalls. Lass ihn vor dem Kochen antauen und blanchiere ihn dann etwa drei Minuten, da er meist kleiner ist und schneller weich wird. Entferne bei frischem Rosenkohl den Strunkansatz und welke Außenblätter. Große Röschen halbierst du, damit sie gleichmäßig garen.
Kasseler ist bereits gepökelt und geräuchert, daher braucht es nur kurze Garzeit. Schneide es in Würfel oder Streifen und würze die Sauce erst am Ende mit Salz. Zu viel Salz am Anfang kann den Auflauf durch das Fleisch und den Käse schnell salzig machen. Für eine mildere Variante eignet sich gekochter Schinken. Geräucherter Tofu kann das Kasseler ersetzen; brate ihn vorher kurz an, damit er mehr Biss bekommt.
Die Mischung aus Milch und Sahne ergibt eine sämige Sauce. Wenn du sie leichter möchtest, ersetze die Sahne durch weitere 150 ml Milch. Für eine glutenfreie Sauce kannst du statt Weizenmehl 1½ EL Speisestärke verwenden. Rühre die Stärke zunächst mit etwas kalter Milch glatt und gib sie in die warme Sauce. Gouda schmilzt mild, Emmentaler schmeckt kräftiger. Ein Teil des Käses lässt sich durch geriebenen Bergkäse ersetzen.
Zubereitung Schritt für Schritt
- Ofen und Form vorbereiten: Heize den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze oder 180 °C Umluft vor. Fette eine mittelgroße Auflaufform mit einem Teelöffel Butter ein. Eine Form von etwa 25 mal 30 Zentimetern bietet genug Platz, damit Rosenkohl und Kasseler in einer gleichmäßigen Schicht liegen.
- Rosenkohl blanchieren: Bringe einen Topf mit reichlich Wasser zum Kochen und salze es leicht. Gib den vorbereiteten Rosenkohl hinein und koche ihn fünf Minuten. Er soll außen etwas weich werden, im Kern aber noch Widerstand haben. Gieße ihn ab und lass ihn kurz ausdampfen. So gelangt weniger Wasser in die Sauce und der Auflauf bleibt cremig statt dünn.
- Kasseler schneiden: Würfle das Fleisch in etwa zwei Zentimeter große Stücke. Falls die Stücke sehr feucht sind, tupfe sie mit Küchenpapier trocken. Das ist besonders hilfreich, wenn du sie vor dem Einschichten eine Minute in einer heißen Pfanne anbrätst. Starkes Anbraten ist nicht nötig, weil Kasseler schnell trocken werden kann.
- Sauce kochen: Schäle die Zwiebel und schneide sie fein. Schmilz die Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze und dünste die Zwiebel zwei bis drei Minuten glasig. Rühre das Mehl ein und lass die Mischung etwa eine Minute garen, ohne sie braun werden zu lassen. Gieße Milch und Sahne nach und nach dazu und rühre dabei mit einem Schneebesen, damit keine Klümpchen entstehen. Lass die Sauce drei bis vier Minuten sanft köcheln, bis sie leicht eindickt. Senf und Muskat einrühren, dann mit Pfeffer und vorsichtig mit Salz abschmecken.
- Auflauf schichten: Verteile Rosenkohl und Kasseler in der Form. Gieße die Sauce darüber und wende die Zutaten mit einem Löffel vorsichtig, damit sie möglichst gleichmäßig bedeckt sind. Streue den Käse darauf. Für eine knusprigere Kruste mischst du die Semmelbrösel mit einem Teelöffel geschmolzener Butter und verteilst sie über dem Käse.
- Backen und ruhen lassen: Backe den Auflauf 20 bis 25 Minuten auf der mittleren Schiene. Die Oberfläche soll goldbraun sein und die Sauce am Rand leicht blubbern. Wird der Käse zu früh dunkel, decke die Form locker mit Backpapier ab. Lass den Auflauf nach dem Herausnehmen fünf Minuten stehen. Die Sauce wird dabei etwas fester und lässt sich besser portionieren.
Servieren und Reste aufbewahren
Stelle die Auflaufform auf ein hitzefestes Brett und verteile die Portionen mit einem breiten Löffel. Gehackte Petersilie bringt Farbe und eine frische Note. Dazu passen Salzkartoffeln, knuspriges Bauernbrot oder ein säuerlicher Blattsalat mit Essig-Senf-Dressing. Wenn du Kartoffeln direkt in den Auflauf geben möchtest, koche etwa 400 g festkochende Kartoffeln vor, schneide sie in Scheiben und verteile sie mit Rosenkohl und Kasseler in der Form.
Reste kannst du abgekühlt abgedeckt bis zu zwei Tage im Kühlschrank aufbewahren. Erwärme sie bei 160 °C im Ofen, bis die Mitte heiß ist, oder portionsweise in der Mikrowelle. Wird die Sauce beim Erwärmen zu dick, gib einen Esslöffel Milch dazu. Für eine gleichmäßige Garung solltest du den Auflauf nicht direkt aus dem Kühlschrank in den heißen Ofen stellen, sondern ihn etwa 15 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen.

Dieser Kasseler-Rosenkohl-Auflauf verbindet rauchiges Fleisch und leicht nussiges Gemüse mit einer cremigen Senf-Käsesauce. Durch das kurze Blanchieren bleibt der Rosenkohl angenehm bissfest, während die Oberfläche im Ofen goldbraun wird. Probier das Rezept an einem kühlen Abend aus und lass die Sauce vor dem Servieren ein paar Minuten stehen, damit sie sich gut verteilt. Für eine mildere Variante kannst du Kasseler durch gekochten Schinken ersetzen; Semmelbrösel sorgen für zusätzlichen Knusper. Dazu passen Salzkartoffeln oder einfach ein Stück kräftiges Brot, mit dem sich die Sauce aufnehmen lässt. Wenn du den Auflauf abwandelst, teile gern in einem Kommentar, welche Käsemischung oder Beilage bei dir gut funktioniert. Vielleicht wird daraus ein fester Platz auf deinem Herbst- und Wintertisch.

Kasseler-Rosenkohl-Auflauf – leckeres Rezept
Herzhafter Auflauf mit Kartoffeln, Rosenkohl und Rindfleisch in cremiger Sauce, überbacken mit Käse.
Zutaten
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1 kg festkochende Kartoffeln
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750 g Rosenkohl
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80 g Käse, z. B. Gouda
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1 Zwiebel
-
50 g Butter
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500 g Rinderkochschinken
-
250 ml Wasser
-
40 g Mehl
-
100 g Sahne
-
300 ml Milch
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Salz und weißer Pfeffer
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Muskat
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2 EL Petersilie
Anweisungen
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Schritt 1
Kartoffeln schälen und würfeln. Rosenkohl putzen und halbieren. Beides in Salzwasser knapp garen und abgießen. -
Schritt 2
Zwiebel würfeln und mit der Butter anschwitzen. Mehl einrühren, Wasser, Milch und Sahne zugießen und unter Rühren zu einer Sauce kochen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. -
Schritt 3
Rinderkochschinken würfeln und mit Kartoffeln, Rosenkohl und Petersilie in eine Auflaufform geben. Sauce darüber verteilen und mit geriebenem Käse bestreuen. -
Schritt 4
Bei 200 °C Ober-/Unterhitze etwa 25 Minuten backen, bis der Käse goldbraun ist.
Wichtige Informationen
Nährwerte (Pro Portion)
Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.
Allergie-Informationen
Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.





