Apfel-Zimt Marmelade: glatt püriert und fein gewürzt
Geschälte Äpfel werden beim Köcheln weich und bilden die Grundlage für eine Marmelade, die ganz ohne Fruchtstücke auskommt. Zimt gibt ihr eine warme Note, während Zitronensaft die Süße der Äpfel ausgleicht. Dieses Rezept setzt auf Gelierzucker 2:1, damit der Fruchtgeschmack im Vordergrund bleibt, und auf einen einfachen Schritt für die besonders zarte Konsistenz: Die gekochte Masse wird püriert und bei Bedarf durch ein feines Sieb gestrichen. So lässt sich die Textur genau anpassen, von glatt bis ganz samtig. Im Rezept erfahren Sie, welche Apfelsorten sich gut ergänzen, wie Sie die Masse vor dem Ansetzen am Topfboden schützen und woran Sie erkennen, ob die Marmelade fest genug wird. Auch kleine Anpassungen sind möglich: Mit weniger Zimt bleibt der Geschmack mild, eine Prise Nelke oder Muskat sorgt für eine würzigere Variante. Die fertige Apfel-Zimt-Marmelade passt aufs Frühstücksbrot und lässt sich auch in Joghurt oder warmen Haferbrei rühren.

Apfel-Zimt-Marmelade: zart und ohne Stücke
Äpfel werden beim Kochen weich und geben der Marmelade eine feine, sämige Grundlage. Für eine glatte Konsistenz wird die Fruchtmasse vor dem Abfüllen püriert und bei Bedarf durch ein feines Sieb gestrichen. Zimt bringt Wärme, während Zitronensaft die Süße ausgleicht und die helle Farbe der Äpfel länger erhält.
Zutaten für etwa vier Gläser
- 1 kg geschälte, entkernte Äpfel, am besten eine Mischung aus säuerlichen und süßen Sorten
- 500 g Gelierzucker 2:1
- 100 ml Wasser oder naturtrüber Apfelsaft
- 2 EL Zitronensaft
- 1 TL gemahlener Zimt
- Nach Wunsch: eine kleine Prise gemahlene Nelke oder frisch geriebene Muskatnuss
Säuerliche Äpfel wie Boskoop oder Elstar bringen einen klaren Fruchtgeschmack und enthalten meist ausreichend Pektin. Süße Sorten wie Gala gleichen die Säure aus. Eine Mischung aus beiden ergibt eine ausgewogene Marmelade. Gelierzucker 2:1 enthält weniger Zucker als Gelierzucker 1:1 und sorgt dafür, dass die Frucht im Mittelpunkt bleibt. Verwenden Sie bei Gelierzucker 1:1 die auf der Packung angegebene Zuckermenge, da sich die Kochzeit und das Verhältnis ändern können.
Wasser verhindert, dass die Apfelstücke zu Beginn am Topfboden ansetzen. Apfelsaft ist eine passende Alternative und verstärkt den Fruchtgeschmack. Zitronensaft sorgt für Frische und unterstützt das Gelieren. Für einen milderen Zimtgeschmack nehmen Sie zunächst nur einen halben Teelöffel und schmecken die Masse vor dem Abfüllen ab.
Zubereitung
- Gläser vorbereiten. Spülen Sie vier kleine Schraubgläser und ihre Deckel heiß aus. Stellen Sie die Gläser auf ein sauberes Küchentuch. Fassen Sie die Innenseiten und die Ränder möglichst nicht an, damit sie sauber bleiben.
- Äpfel schneiden. Schälen, vierteln und entkernen Sie die Äpfel. Schneiden Sie die Viertel in etwa zwei Zentimeter große Stücke. Gleich große Stücke werden gleichzeitig weich und lassen sich später leichter fein pürieren.
- Früchte weich kochen. Geben Sie Äpfel, Wasser oder Apfelsaft und Zitronensaft in einen großen, hohen Topf. Erhitzen Sie alles bei mittlerer Hitze und legen Sie den Deckel auf. Lassen Sie die Äpfel etwa 12 bis 15 Minuten köcheln. Rühren Sie zwischendurch um. Die Stücke sind bereit, wenn sie sich mit einer Gabel leicht zerdrücken lassen. Wird die Flüssigkeit knapp, geben Sie einen Esslöffel Wasser dazu.
- Masse glatt pürieren. Nehmen Sie den Topf kurz vom Herd und pürieren Sie die Äpfel mit einem Stabmixer, bis keine sichtbaren Stücke mehr vorhanden sind. Halten Sie den Mixer vollständig in die Masse, damit nichts spritzt. Für eine besonders feine, seidige Textur streichen Sie das Püree anschließend durch ein feinmaschiges Sieb. Das entfernt feste Fasern und kleine Schalenreste, falls beim Schälen etwas zurückgeblieben ist.
- Gelierzucker und Gewürz einrühren. Wiegen Sie das Apfelpüree ab und prüfen Sie, ob die Menge zum Gelierzucker passt. Rühren Sie Zimt und Gelierzucker sorgfältig unter, bevor Sie den Topf wieder erhitzen. So verteilt sich das Gewürz gleichmäßiger und bildet weniger Klümpchen. Kratzen Sie mit einem Löffel über den Topfboden, damit dort kein Zucker liegen bleibt.
- Marmelade sprudelnd kochen. Bringen Sie die Masse unter ständigem Rühren zum Kochen. Sobald sie kräftig sprudelt, kochen Sie sie nach Packungsangabe, meist etwa drei bis vier Minuten. Bleiben Sie am Topf, denn Fruchtzucker kann hochsteigen und überkochen. Nehmen Sie den Topf danach vom Herd und rühren Sie ein letztes Mal gründlich um.
- Gelierprobe machen und abfüllen. Geben Sie einen Teelöffel Marmelade auf einen kalten Teller. Wird die Probe nach etwa einer Minute fest, ist die Marmelade fertig. Bleibt sie dünn, kochen Sie die Masse eine weitere Minute und prüfen Sie erneut. Füllen Sie die heiße Marmelade vorsichtig bis knapp unter den Rand in die Gläser. Wischen Sie klebrige Ränder sauber, verschließen Sie die Gläser und lassen Sie sie aufrecht abkühlen.
Tipps für eine feine Konsistenz
Ein breiter Topf lässt die Flüssigkeit schneller verdampfen und erleichtert das Rühren. Verwenden Sie einen hohen Topf, wenn Sie nur einen Stabmixer haben, denn heiße Fruchtmasse spritzt leicht. Pürieren Sie vor der Zugabe des Gelierzuckers: So können Sie die Textur gründlich glätten, ohne die Gelierzeit zu verlängern. Kocht die Marmelade zu lange, wird sie fester und der Zimtgeschmack kann stärker hervortreten.
Die Marmelade sollte nach dem Abkühlen fest, aber streichfähig sein. Ist sie zu dick geworden, rühren Sie beim nächsten Mal ein bis zwei Esslöffel Apfelsaft in das Püree, bevor der Gelierzucker dazukommt. Bleibt sie zu flüssig, prüfen Sie beim nächsten Ansatz die Gelierzucker-Menge und die Kochzeit; sehr reife, süße Äpfel können weniger Säure und Pektin mitbringen. Bewahren Sie ungeöffnete Gläser kühl und dunkel auf. Nach dem Öffnen gehört das Glas in den Kühlschrank und sollte mit einem sauberen Löffel entnommen werden.
Servieren und Präsentieren
Servieren Sie die glatte Apfel-Zimt-Marmelade auf geröstetem Weißbrot, Brioche oder einem warmen Milchbrötchen. Ein Löffel davon passt auch zu Naturjoghurt, Haferbrei oder Pfannkuchen. Für ein kleines Mitbringsel füllen Sie die Marmelade in ein sauberes Glas, beschriften es mit Sorte und Abfülldatum und binden ein Stück Stoff oder Backpapier unter den Deckel. Ein dünner Zimtstreifen auf dem Etikett greift das Aroma auf, ohne die Marmelade zusätzlich zu würzen.

Diese Apfel-Zimt-Marmelade verbindet weiche, fruchtige Äpfel mit einer feinen Zimtnote und kommt dank Pürieren ganz ohne Stücke ins Glas. Mit säuerlichen und süßen Sorten lässt sich der Geschmack gut ausbalancieren; ein feines Sieb macht die Konsistenz noch glatter. Probieren Sie das Rezept beim nächsten Einkauf regionaler Äpfel und passen Sie die Zimtmenge an Ihren Geschmack an. Für eine andere Note können Sie etwas Vanille oder eine Prise Nelke ergänzen. Auf Brot schmeckt die Marmelade zum Frühstück, sie passt aber auch in Naturjoghurt oder auf warmen Grießbrei. Wenn Sie sie nachkochen, teilen Sie gern mit, welche Apfelsorten Sie verwendet haben und wie glatt Ihre Marmelade geworden ist. So kommt der Duft von Apfel und Zimt auch an grauen Tagen auf den Tisch.

Apfel-Zimt-Marmelade – zart und ohne Stücke
Fruchtige Apfel-Zimt-Marmelade, fein püriert und ohne Stücke.
Zutaten
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1,3 kg Äpfel
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400 g Gelierzucker (2:1)
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3 EL Apfelsaft
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2 TL Zimt
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1 EL Zitronensaft
Anweisungen
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Schritt 1
Äpfel schälen, entkernen und klein schneiden. Mit Apfelsaft und Zitronensaft fein pürieren. -
Schritt 2
Apfelpüree mit Gelierzucker und Zimt in einem Topf verrühren. Unter Rühren aufkochen und nach Packungsangabe etwa 4 Minuten sprudelnd kochen. -
Schritt 3
Gelierprobe machen, die heiße Marmelade in saubere Gläser füllen und verschließen.
Wichtige Informationen
Nährwerte (Pro Portion)
Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.
Allergie-Informationen
Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.





